WILLKOMMEN IM VINTAGE CLUB
THE HOME OF HAPPY FEET!

„It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“ (dt: „es ist bedeutungslos, wenn es nicht swingt“) ist der Titel einer berühmten Jazzkomposition, die die Leidenschaft und den Spaß an Swing treffend ausdrückt. Gefällt dir die heiße Musik oder das coole Outfit der 40er und 50er? Denkst du „Tanzen wäre ja schön, aber bitte nicht so was steifes“? Oder fehlt deinem Leben nur der Schwung? Dann ist es höchste Zeit für Lindy Hop, Boogie Woogie oder Rock’n’Roll.

Warum in den Vintage Club?

Marcus & Bärbl, die Inhaber des Vintage Clubs, sind seit über 20 Jahren führende Wegbereiter in der nationalen und internationalen Swingtanzszene. Sie sind vielfache Welt-, Deutsche und US-Meister und wurden mehrfach international ausgezeichnet. Das ist sicher beeindruckend, aber viel wichtiger ist, dass unser gesamtes Team dir in lockerer und freundlicher Umgebung die Freude am Tanzen vermitteln wird. Du kannst mit Partner oder auch alleine kommen. In unseren Kursen wird grundsätzlich durchgewechselt, um schneller zu lernen, besser zu tanzen und um das gegenseitige Kennenlernen zu erleichtern.

WORKSHOPS

In den Anfängerworkshops lernt ihr die Grundlagen des jeweiligen Tanzes. Der komplette Anfängerkurs besteht aus drei Blöcken (Block A, B, C) mit unterschiedlichen Inhalten und Schwerpunkten. 

In den Refresherworkshops werden die gelernten Elemente aus den 3 Blöcken zusammengefasst und nochmals aufgefrischt und vertieft. Mindestvoraussetzung: vorheriger Besuch aller 3 Blöcke 

Bei den Aufsteigerworkshops (Level 2) gibt es ebenfalls 3 Blöcke (A, B, C). Voraussetzung: Sichere Beherrschung des Materials aus Level 1 

Preise für reguläre Workshops:

60 Euro pro Person / 55 Euro für Schüler/Studenten/VC-Clubmitglieder für 3,5 Stunden-Workshops (Lindy Hop, Boogie Woogie, Balboa)

40 Euro pro Person / 35 Euro für Schüler/Studenten/VC-Clubmitglieder für 2,5 Stunden-Workshops (Shag)

34 Euro pro Person / 30 Euro für Schüler/Studenten/VC-Clubmitglieder für 2 Stunden-Workshops (Shim Sham, Solo Charleston, Rockabilly Jive)

Anmeldung unter info@worldofswing.com (auch Einzelanmeldungen möglich). Die entsprechenden Anmeldeformulare findet ihr bei den Workshops.

Bitte unbedingt rechtzeitig anmelden, damit wir für ein ausgewogenes Lead-/Follow-Verhältnis sorgen können. Nur wenn zum Anmeldeschluss ausreichend Anmeldungen vorliegen, kann der Workshop stattfinden.

Angaben ohne Gewähr! Änderungen vorbehalten!

TERMINE WORKSHOPS
Sonntag
21. Apr 2024
Anmeldung läuft!
SPECIAL: THE ROACH (Solo Routine)
12:00 – 14:30 Uhr
Soul Dance Routine zu The Roach by Gene & Wendell (1961), Choreographie von Stephen Sayer (USA)
Ab Intermediate Tanzlevel (aber keine Vorkenntnisse der Choreo erforderlich)! 
Es ist wohl nicht falsch zu behaupten, dass uns allen diese Routine seit Rock That Swing nicht mehr aus dem Kopf geht. Let's do the Roach!
Meldeschluß für Voranmeldungen: 3 Tage vor Workshop (Donnerstag) (Anmeldeformular)
Samstag
04. Mai 2024
Anmeldung läuft!
BOOGIE WOOGIE 1 (Anfänger)
10:30 – 14:00 Uhr
Block C: Triple Time & Turns
Keine Vorkenntnisse erforderlich! 
Meldeschluß für Voranmeldungen: 3 Tage vor Workshop (Mittwoch) (Anmeldeformular)
Samstag
04. Mai 2024
Anmeldung läuft!
LINDY HOP 1 (Anfänger)
15:00 – 18:30 Uhr
Block B: Basics & Moves 8-count
Keine Vorkenntnisse erforderlich! 
Meldeschluß für Voranmeldungen: 3 Tage vor Workshop (Mittwoch) (Anmeldeformular)
Samstag
04. Mai
Anmeldung läuft!
BALBOA SPECIAL (Aufsteiger)
15:00 – 18:30 Uhr
Throw Outs Special 2
Vorkenntnisse aus allen drei Blöcken des Anfängerkurses erforderlich!
Meldeschluß für Voranmeldungen: 3 Tage vor Workshop (Mittwoch) (Anmeldeformular)



Charleston ist ein witziger, extravaganter und energiegeladener Tanz aus den 20er Jahren, der vor allem durch das Vertwisten der Füße bekannt ist. Er kann sowohl mit als auch ohne Partner (Solo) getanzt werden. Charleston macht einfach riesigen Spaß und ist nicht erst seit dem "Gatsby"-Film und den "Gatsby"-Partys wieder total in.

Der Shim Sham ist eine der legendärsten und meist getanzten Solo-Routinen. Er wurde in den 1920er Jahren von Leonard Reed und Willie Bryant kreiert. Er ist die "Nationalhymne" der Stepptänzer und wurde vor allem durch Frankie Manning als Nicht-Stepp-Version in der heutigen Swingcommunity bekannt gemacht. Er gehört inzwischen zum Basisrepertoire der Swingtänzer. Wenn die ersten Takte erklingen und alle gemeinsam auf die Tanzfläche stürmen, dann wollt ihr dabei sein!

Boogie Woogie ist die Bezeichnung für einen Musikstil sowie für verschiedene Tanzstile. In den USA wird Boogie Woogie als Bezeichnung für Vernacular Jazz Steps verwendet. In Europa ist Boogie Woogie ein 6-Count-Tanzstil, der eine Weiterentwicklung des Jitterbug, Lindy Hop und Rock'n'Roll der 50er Jahre ist, die nach dem Krieg mit den GIs nach Deutschland gebracht wurden. Es ist berühmt für seine spektakuläre und schnelle Beinarbeit. Es gibt eine große Anzahl von Social Dancern, aber auch hochklassige internationale Wettkampfpaare. Boogie Woogie wird hauptsächlich zu Musik der späten 40er und 50er Jahre getanzt (z.B. Boogie Woogie, Rhythm'n'Blues, Rock'n'Roll, Rockabilly, Jive). Boogie Woogie lässt viel Raum für freies Styling und Improvisation. Es ist reich an typischen Figuren und Schritten und viele andere Tänze haben Schritte von Boogie Woogie "geliehen". Auf der anderen Seite wurden in den letzten Jahren auch viele Moves anderer Swing-Stile in Boogie Woogie eingearbeitet.

Lindy Hop gilt als "Grand Daddy" der meisten Swing-Tänze und entstand in den späten 1920er Jahren in Harlem Ballsälen wie dem berühmten Savoy Ballroom. Er entwickelte sich später zu vielen Tanzformen wie Rock'n'Roll, Boogie Woogie und Jive. Getanzt wurde Lindy Hop damals vorwiegend zu Bigband-Musik. Er war geprägt von "Breakaways", bei denen sich Partner in einem Paar trennten und einzeln Schritte improvisierten, und dem Swing Out. Der Tanz kann wild und spontan sein, aber auch cool und raffiniert. Später "Jitterbug" genannt, gewann er in den USA zwischen 1930 und 1950 an Popularität und wurde vor allem durch die amerikanischen Soldaten und die Hollywood-Filme in die Welt gebracht. Der Lindy Hop verdankt viel dem afroamerikanischen Einfluss, insbesondere Charleston, Jazz und Stepptanz. 1943 bezeichnete das Life Magazine Lindy Hop als "America's National Folk Dance". Es gibt viele verschiedene Stile von Lindy Hop. Die bekanntesten sind Savoy und Hollywood Style.

Balboa + Bal-Swing:
Balboa wird in geschlossener Tanzhaltung getanzt und ist bekannt für seine elegante und schnelle Beinarbeit, in der viel geshuffelt wird. Balboa hat eine 8-Count-Basis zur Grundlage und eignet sich besonders gut für schnelle Tempi. Er basiert mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Foxtrott und / oder dem Charleston und wurde in den 1930er Jahren in Südkalifornien, auf der Balboa-Halbinsel, aufgrund überfüllter Tanzflächen geboren. Der Pavillon und der Rendezvous Ballroom waren die bekanntesten Ballrooms für Balboa.
Bal-Swing ist die Swingtanzvariante vom Balboa. Hier werden viele offene Elemente, Drehungen und Kicks vertanzt. Heutzutage mischt man meist Balboa und Bal-Swing in einem Tanz.

Rockabilly Jive
Durch Änderung der Musik von Swing zu Rhythm’n’Blues und Rock’n’Roll hat man in England den Lindy Hop vereinfacht, was man in der Umgangssprache "jiven" nannte. Mit einem einfachen Grundschritt basierend auf 4 Schlägen ist Rockabilly Jive leicht zugänglich und einfach zu lernen. Er sieht cool aus und macht eine Menge Spaß. Die Basis für die Dame ist ein Rock Step rückwärts und vorwärts. Für den Mann ist die Basis ein Side Tap, Side Tap. Jivetänzer scheinen viel zu hüpfen, aber wenn er gut getanzt wird, bleibt der Kopf auf einer Höhe während man hüpft, bounced und Wechselschritte tanzt. Weitverbreitet ist eine pumpende Führungshand. Jive wird zu mittlerer und schneller Musik getanzt. Er hat viele Anhänger in der Rockabilly- und Rock’n’Roll-Szene auf der ganzen Welt.

Vintage Club
Zugang über  City-Kino Passage
Sonnenstr. 12b/III Rgb., 80331 München (Stachus)
089 / 543 44 150, info@worldofswing.com

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Lindy Hop

Lindy Hop wird auch als Großvater des Swing bezeichnet. Er entstand in den späten 20er Jahren in den Ballsälen des „schwarzen“ New Yorker Stadtteils Harlem, wie dem berühmten Savoy Ballroom, und entwickelte sich später zu vielen anderen Tanzformen (z.B. Rock’n’Roll, Boogie Woogie und Jive). Er wurde zu Big Band-Musik getanzt und erhielt seine typischen Charaktereigenschaften durch sogenannte „Break-Aways“ und vor allem durch den Swing Out, bei dem die Partner umeinander herumwirbeln. Beim Break-Away wurde die enge Paartanzhaltung aufgebrochen und beide Partner konnten individuell Schritte improvisieren. Der Tanz kann, durch wilde Kicks und Bewegungen bereichert, wild und spontan sein, aber auch cool und elegant.

Später auch als „Jitterbug“ bezeichnet, verbreitete er sich zwischen 1930 und 1950 rasend schnell über den amerikanischen Kontinent. Vor allem durch US-Soldaten und Hollywoodfilme erlangte er weltweite Popularität. Lindy Hop wurde stark beeinflusst durch afroamerikanische Tänze, vor allem Charleston, Jazz und Stepptanz. 1943 bezeichnete das Life Magazine den Lindy Hop als „Amerikas Nationalen Volkstanz“. Es gibt viele unterschiedliche Stile des Lindy Hop. Die bekanntesten sind Savoy Style und Hollywood Style Lindy Hop.